TASSO HILDEBRAND
FAMILIENAUFSTELLUNGEN
ORGANISATIONSAUFSTELLUNGEN

 
 
       
 

Aufstellungen

Schwierige Lebensabschnitte oder Ereignisse fordern jeden heraus, nach neuen Lösungen zu suchen, Klarheit zu gewinnen, und Entscheidungen für die Zukunft zu fällen.

Wiederkehrende Konflikte in Familie, Partnerschaft und Beruf rauben Kraft, die für wirksames Handeln benötigt wird. Eingebunden in scheinbar unveränderliche Beziehungskreisläufe und damit verbundene Gefühle, wird die eigene Seele als unfrei erlebt.

Aufstellungen machen fühl- und sichtbar, was dem Verstand und dem Gespräch verborgen bleibt, öffnen ein vertieftes Verständnis unseres Handelns und Scheiterns, und zeigen uns neue Möglichkeiten wieder frei zu werden. Daraus erwächst für den Einzelnen neue Kraft, auch in Krisensituationen weiterzugehen, der eigenen Aufgabe zu folgen, Gedanken und Gefühle zu ordnen, klare Entscheidungen zu treffen und einen eigenen Platz im Leben zu finden.

 

Familie

Wir alle entstammen einer Familie und sind Teil einer Familie, auch wenn diese nicht immer so ist oder war wie wir sie uns gewünscht haben oder noch immer wünschen. In Ihr begegnen wir zuerst der Welt und die Welt begegnet uns durch sie. Hier gestalten wir, indem wir wachsen, unsere Gefühle und unsere innere Haltung uns selbst und unsere Umwelt gegenüber. Wir lernen an Eltern, Großeltern und Geschwistern was Richtig ist, was Falsch und wie ein Mensch im Leben steht. Wir wachsen an Ihnen empor, auch indem wir sie nachahmen. Manches tun wir bewußt, anderes unbewußt. So wie unsere Eltern schon vor uns.

In der Familie erleben wir uns im Wechselspiel der verschiedenen Kräfte menschlichen Seins. Anziehung, Ablehnung, Liebe, Haß, Achtung, Mißbrauch, Leid, Trauer, Scham, Wut, Zärtlichkeit. Dabei wirken unterschiedliche individuelle Interessen, größere Ereignisse (Krieg, Krankheit, Tod, Verlust der Arbeit) oder "Traditionen" auch auf unser Wollen und Können ein, hindern oder fördern oder verpflichten uns. Ganz gleich wie die Atmosphäre "zu Hause" ist (Gefühle, Emotionen, Gedanken und Werte) für uns ist das NORMAL. Wir kennen es so und es ist selbstverständlich, auch wenn wir damit nicht einverstanden sind.

In dieser NORMALITÄT kennen wir uns gut aus. Da haben wir einen Platz. Sei es als Liebling, als Clown, als schwarzes Schaf, als Helfer und Retter oder als Rebell. Unsere Rolle in der Familie füllen wir aus. Manchmal bis zur Erschöpfung.

Leider auch dann noch wenn wir schon lange von zu Hause fort sind. Selbst bis weit über den Tod der Eltern hinaus, kann der Einzelne seine gewohnte Rolle beibehalten. Nichts ist schwerer zu ändern als eine Gewohnheit. Warum tun wir das?

Neues lernen ist schwerer als Altes behalten. Gewohnheit, Prägung, Aufgabe. Wer bin ich wirklich, wenn ich alte Gewohnheiten lasse? Was tue ich wenn ich frei bin?